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Meine Freundin ist sehr traurig darüber, dass nur sehr wenige Leute ihren Urlaubsbildern im sozialen Netzwerk Beachtung geschenkt haben. Ich habe mich heute Abend mit Ihr nach Ihrem dreiwöchigen Urlaub in der Stadt zu einem Lichterfestbummel getroffen, mit ihr alle ihre Urlaubsbilder gemeinsam angeschaut und mir dazu Ihre Geschichten angehört, ab und an habe ich auch einen Kommentar abgegeben und „Das Bild gefällt mir, gut geschossen.“ gesagt und auch gemeint. Dann waren wir zusammen essen und haben uns rege über die vergangenen Wahl-Ergebnisse, Reisen,  Versöhnung, Freundschaft, Kommunikations-Blockaden und „Liebe“ unterhalten.  Nebenbei haben wir den netten Kellner noch  nach seinem Alter gefragt. .OK, meine Freundin hat gefragt, ich habe mich nicht getraut. Er war wie erwartet sehr jung.  Sie lag mit ihrer Schätzung daneben, ich mit meiner Verhaltensanalyse war nah dran. Wir haben uns gegenseitig zur Bahn gebracht, also meine Freundin und ich, nicht der Kellner und wir.  Zum Abschied haben wir uns lächelnd umarmt und uns eine sichere Heimreise gewünscht. Ich hatte sogar rote Wangen vom  herzlich, freudigen Wiedersehen.

 

LIKE it, so real

Playlist

frei gewählte Musikstück-Titel als Inspiration für ein Doppel-Album, welches nie produziert wird, nie gespielt wird und wofür nie Konzert-Karten gedruckt werden. Für Worte die vielleicht nie so gemeint waren, aber Gefühle die gefühlt worden, aber eine kurze Haltbarkeit hatten… so schnell wie sich Alkohol im Körper halt abbaut.

  1. Intro – 80er Kaff
  2. Riesenrad
  3. Waschsalon und seelenverwandt
  4. quick and dirty goodbye
  5. Rasenteppich on top of arthurs seat
  6. Did you call me when you’re tipsy
  7.  mit dem Fahrrad nach Japan
  8. mit dem Skateboard unters Auto
  9. schlaflos – telefonieren bis zur Morgenröte
  10. Playlist
  11. Tomatensuppe und Bolognese
  12.  Krieg der Sterne
  13. sorry of being a dick
  14. Kopfmassage
  15. I need you here, look after me
  16. I don’t understand, but it sounds nice
  17.  Wackelzahn
  18. Good Will Hunting und die Jugend
  19. colorblind
  20. struggle
  21. WLAN im Grünen und Gemeinschaftsduschen
  22.  wütend auf Möwen
  23. verlassene Orte, Psycho-Päpste und Vampire 2.0
  24. „Scheiße“ mein erstes deutsches Wort
  25. solange du über deinen eigenen Pups lachst, geht es dir gut
  26.  angels and demons
  27. good enough – boyfriend material
  28.  in Liebe loslassen
  29. alles neu und in Wiederherstellung – NO RESET – RENEW
  30. Trockenrausch
  31. outro – open end

Sinn

Das Leben ist kein Zustand. Es ist Prozess. Prozess kommt von lateinisch pro-cedere = voranschreiten. Jedem Voranschreiten ist ein Ziel zugeordnet, auf das es sich ausrich­tet. Sonst wäre es ein Umherdümpeln. See­lische Stabilität ist unerreichbar, wenn das Leben nicht auf sinnvolle Ziele ausgerichtet ist. Das Leben kann auf Ziele ausgerichtet sein, die das Ego benennt oder auf solche, die durch das Selbst hindurch auf die Unendlichkeit verweisen.

(seele-und-gesundheit.de)