Tropfenhöhle

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Tinder – Erfahrungsbricht: Mad Max

Tinder Erfahrungsbericht Vol. 2
Tinder Erfahrungsbericht Vol. 2

Freitagnacht, Tagebuch-Blog-Nacht

Es ist Freitagnacht, ich habe Überstunden gemacht und meine Mitbewohnerin in Ihren Weihnachtsurlaub verabschieden müssen. Wir wohnen erst seit wenigen Wochen zusammen und zwischen den kahlen Wänden hängt jetzt ein heftiger Hauch Leben und Freude mit der richtigen kleinen Brise alltäglichen Kummers. Sie hat überall Pflanzen platziert, kocht fast jeden Abend und füllt die Bude mit netten musikalischen und/oder interessanten Freunden. Ich mag das, ich mag sie, es ist für mich die perfekte WG. Manchmal singen wir zusammen oder treffen in der Küche zu einem dreistündigen Plausch über das Leben und die „Männer“ zusammen.  Die Wohnung hat einen neuen Geruch, eine neue Wärme und ist endlich Zuhause geworden für mich.

grauer, viel zu warmer Winter und der TINDER-Virus

Zur kalten Jahreszeit geht nicht nur der Grippe- sondern auch der TINDER-Virus rum, alle suchen dann Heilung durch Kuscheln. Meine Mitbewohnerin war auch kurz befallen, vermutlich hatte ich sie angesteckt durch meine Geschichten.

Das Ziel dieses Wochenendes sollte sein in Weihnachtsstimmung zu kommen. Es ist immer noch viel zu warm draußen und ich habe es nach wie vor nicht geschafft zu dekorieren. Einen kleinen Miniweihnachtsbaum in einem Blumentopf mit gestricktem Übertopf für insgesamt 5 Euro aus dem Supermarkt habe ich „aufgestellt“ und einen Tee-Adventskalender wie einen Altar davor errichtet. Wir hatten übelegt, ob wir einen großen Kalender für den Januar basteln, um die graue Zeit mit täglichen kleinen Geschenken zu erhellen. Wir kamen darauf, dass zu diesem Zwecke die Karnevalszeit diene, in der alle Treuegelübte abgelegt und das Gesetzt der Nächstenliebe galt, man sich also trunken der „freien nächsten Liebe“ links oder rechts neben einem im Zuschauersaal widmen konnte. Ich schweife ab…

Shirt, Sneaker und Jogginghose statt kleines Schwarzes

Es wird dieses Jahr wohl wieder keinen Schnee geben. Ich trage ein verwaschenes Shirt, Sneaker und Jogginghose . Alles viel zu groß, auch die Schuhe. Weil ich mich in der Vorweihnachtszeit soviel mit Süßigkeiten vollgestopft habe, meine ich bald nicht mehr in meine Klamotten passen zu können, aber es scheint noch alles ihm Rahmen zu liegen. Kälte macht hungrig.  Meine Ohren bedröhne ich mit eingängiger,elektronischen Musik.  Ich habe eine Räucherkerze angezündet. Mein Bauch ist vollgestopft mit selbstgemachten Keksen von meiner Mitbewohnerin. Es sind noch 6 Tage bis Weihnachten. Übermorgen hat er Geburtstag, ein TINDER-Date welches ich schon lange vergessen wollte.  Damals, Anfang letzten Monats, nahm ich mir fest vor ihm ein paar gelassene Worte für ein neues Lebensjahr zu übersenden. Heute halte ich das für eine blöde Idee, ich diskutiere mit mir, mein Verstand und mittlerweile auch mein Herz schütteln wild mit dem Kopf. Nachdem er mich in den Wind geschossen hatte ist weiterhin viel passiert und mein Leben krempelte sich weiter um, vielleicht steckte ich noch in einem Kokon aus dem bald ein prachtvoller Schmetterling entschlüpfen sollte, obwohl ich der Orientierungphase längst entwachsen sein sollte, schien ich das Gewächshaus jetzt erst wieder entkommen und Zugang zur großen weiten Welt gefunden zu haben, vielleicht ein Orientierungschaos. Ich habe den Kontakt zu meinen übrig gebliebenen TINDER-Freunden komplett abgebrochen und habe ihnen auch den Grund klar kommuniziert. Man(n) ließ immer wieder durchblicken, dass es auch sexuelle Interessen gab, was in mir ein totales Unwohlsein auslöste. Und auch sonst hatte mich TINDER im dritten Anlauf dieses Jahres verstört… was geschah, lest ihr in den folgenden Zeilen…


Aloha, ich mach den Anfang

Ich chatte mit Max. Ich habe mir wieder Mühe gegeben ein besonders „schönes“ Bild von mir der TINDER-Gemeinde Berlin zu präsentieren mit dem ich wieder die gewünschten Erfolge erzielte. Ich schreibe unter anderem mit einem Borstenschwein und einer Tasse. Mad Max ist auf keinem Bild so richtig gut zu erkennen, so dass ich unmöglich auf der Straße wiedererkennen könnte. Auf einem Bild trägt er einen künstlichen Bart, mein Aufhänger für den Start unserer virtuellen Unterhaltung. Ich habe mir im dritten Anlauf angewöhnt allen Männern zuerst zu schreiben, sofern sie nicht schneller sind, ich sehe es als eine kreative Herausforderung immer einen neuen Anfang zu finden, selbst wenn keinerlei Basis durch einen aussagekräftigen Profiltext besteht.

„Aloha Max, der Bart steht dir nicht.“ Blablabla…

Wir reden tatsächlich über meinen Beruf und stellen fest, dass ich nichts kann.  Überhaupt beherrscht Max das Spiel mit der Provokation sehr gut, für mich die Gelegenheit meine ganze Wort-Munition zu verfeuern.  Er schreibt mit, argumentiert und bringt mein Hirn in Bewegung, das macht Spaß. Wir verabreden uns zu einem Weihnachtsmarktbesuch. Der feine Herr möchte nicht auf den Assi-Weihnachtsmarkt auf den Alexanderplatz. Nachdem ich ihm die neuen Treffpunkt-Koordinaten beschreibe, folgt eine Diskussion darüber ob der Treffpunkt auch wirklich günstig ist.

Der Herr ist anstrengend, was mich beruhigt und von meinen Unzulänglichkeiten ablenkt, nämlich die Tatsache dass ich seit ein paar Wochen etwas überlastet und überdreht bin und das mit noch mehr Unternehmungen bis zur vollkommenen Auslastung auszugleichen versuche, um bloß nicht zuviel über Probleme nachzudenken, welche gerade die Erde umschleichen.

Er verspätet sich, yeah ich bin die Erste. Die Zeit überbrücken wir, indem wir uns alle paar Minuten Status-Aktualisierungen zuschicken. „Unser“ Treffpunkt gehört uns nicht alleine, stelle ich amüsiert fest und stelle mir vor, dass die Jünglinge und hübschen Mädels mit dem Ausdruck, dem man so hat, wenn man auf jemanden wartet, auch halb-anonyme TINDER-Dates haben. Moment, eigentlich habe ich gar kein Date. Ein Date ist ein „romantic appointment“, ein „Rendezvous“ und davon sind Max und ich weit entfernt. Ich stehe immer noch vor dem Torbogen rum und mache eine nicht repräsentative wissenschaftliche Auswertung der aufeinander treffenden Menschen. Ich ermittle den TOP-Satz der offensichtlich verabredeten Weihnachtsmarktbesucher „Hast du schon was gegessen?“.  Im Zeitalter als man noch keine tragbaren Kurznachrichten-Geräte hatte, hätte der TOP-Satz wahrscheinlich „Wartest du schon lange?“ gelautet. Neben meiner wissenschaftliche Arbeit tanze ich zu der vorzüglicher Straßenmusik. Max will dass ich ihm entgegen komme. Ich bleibe stehen, sowas geht immer schief und man rennt aneinander vorbei, also merkt euch das… stehen bleiben, das ist eine Überlebensregel. Wenn möglich sollte man einen Treffpunkt auch wirklich bis auf den Quadratmeter genau angeben, weil man sich im Großstadtgewimmel gerne mal übersieht und sich dann wahnwitzige Missverständnisse ergeben. Ich habe mich mal mit zwei Freunden für ein Treffen am Alexanderplatz vor dem Ladeneingang einer Süßwarenkette verabredet. Zum verabredeten Zeitpunkt standen wir jeweils vor einem anderen Geschäft, da wie sich später herausstellte diese Kette doch tatsächlich drei Läden am Standort Alexanderplatz hat. Man war das ein Gehetze und verwirrendes Entwirrungs-Gespräch, weil wir natürlich alle sicher waren am verabredeten Punkt zu stehen.

Max erscheint wie in seiner groben Erste-Date-Profil-Beschreibung angegeben in einer stark gemusterten HipHop-Jacke, ich erkenne ihn sofort, nicht an seinem Gesicht… sondern einfach weil seine Erwartungs-Körperhaltung mich förmlich anklingelt, der Blick, der Gang, keine Ahnung…. „Schon was gegessen?“ frage ich.

Die Menschenmassen überfordern mich, da ich nicht mehrere Prozesse gleichzeitig überblicken und steuern kann. Glühweinstand ausspähen, Unbekannten kennenlernen und einordnen, mich für einen Glühwein entscheiden und aufpassen diesen nicht meinem Neben- oder Vordermann auf die Jacke oder Schuhe zu kippen ist zuviel für mein Vieldenker-Chaoshirn. Beim zweiten Glühwein finden wir eine ruhige, vergleichsweise menschenleere Feuerstelle, bei der ich ihm endlich die verdiente Aufmerksamkeit schenken kann. Wir rätseln was mich zu HipHop verbindet, außer meinen Beruf. Ich kann nicht erklären warum mich dieser Bereich anzieht, wahrscheinlich die Gelassenheit und Coolness die ich nicht habe und dass man im Büro mit Jogginghose oder sogar ohne Hose sitzen dürfte, ohne dass sich jemand daran stören würde

Max ist VWLer, ehemaliger Waldorfschüler, der es aber vorzog eine staatliche Schule zu besuchen und generell lieber den unbequemen als den bequemen Weg vorzuziehen scheint. Für mich passte er schnell in die Rebell-Schublade, immer gegen Ratschläge, Norm und Erwartungen handelnd, sein gegenüber gerne strapazierend und provozierend. Er ist umfassend gebildet und erfahren. Er weiß ganz offensichtlich in einigen Bereichen mehr als ich, allerdings habe ich kein Problem damit mir das einzugestehen, er verkennt es trotzdem als Konkurrenzdenken wenn ich mich über seine Arroganz aufrege. Die Gespräche sind so schön hitzig und er ist kompliziert, das mag ich. Er beschreibt sich als eine erfahrene Person, gefestigt und somit wenig belehrbar und schon gar nicht bekehrbar oder in irgend einer Weise veränderbar. Er meckert, wenn Vertragspartner Ihren Vertrag nicht erfüllen, wie es sich für einen verwöhnten Wessi gehört. 😉 Nachdem er sich einmal „Hals über Kopf verliebt“ hat, beschloss er das nie wieder zu tun und untersteht seitdem der völligen Selbstkontrolle. „Verlieben“ ist für ihn keine akzeptable Lösung und achtet seitdem darauf eine Verbundenheit entstehen zu lassen, was Zeit und Ruhe braucht. Beides habe ich in meinem kurzen kleinen, unbedeutendem Menschenleben nicht. Nach zwei Glühwein und zwei Bier sind wir schon recht angeheitert und beschließen in Richtung Heim zu fahren. Wir haben die gleiche Richtung. In meiner „Hood“ angekommen, überredet er mich noch in einer billigen Kneipe ein zwei alkoholische Getränke zu konsumieren. Ich habe mittlerweile vergessen worüber wir uns unterhalten haben, aber ich war mega entspannt auf jeden Fall. Max fragt mich ob er mich küssen darf. „Wieso fragst du ob du das darfst? Das macht doch alles kaputt.“ lalle ich, wäre ich nüchtern würde ich jetzt zusammensacken und meinen Kopf beschämt hinter meinen Schal verstecken. Aber ich bin betüdelt und frech. Er macht es dann einfach und küsst mich. Macht Spaß, mehr kann ich nicht mehr denken. Danach schäkere ich mit dem Pärchen am Nachbartisch. Sie hätten wohl auch ein Date und halten schon eine ganze Weile wie Teenager ihre Hände, untrennbar verhakt und verknotet. Ich erzähle ihnen amüsiert, dass Max und ich heute unser erstes TINDER-Date hätten. Sie wollten das nicht glauben. Dooooooooooooch… ich küsse Max auf die Wange und sacke zur Seite auf seine Schulter, das Leben macht Spaß.

Max nimmt mir meinen Fingerring ab, steckt ihn sich auf und bekommt ihn nicht mehr ab…ganz schlaue Taktik, jetzt muss ich ihn mitnehmen, weil ich meinen Ring unbedingt zurück haben muss, ohne fühle ich mich nackt und unvollständig. In unserem Zustand schien der Weg zu mir der sinnvollste zu sein. Zuhause angekommen versuche ich mir schwankend meinen Pyjama überzuziehen, ich bin zu langsam… ich versuch grad mein Bein in das Hosenbein zu fädeln, da kommt Max aus dem Bad zurück und stößt mich mit einem leichten Schupps auf mein Sofa… uhm naja der Rest treibt mir gerade die Schamesröte ins Gesicht. Wir haben noch ein Weg-Bier mit in mein Hochbett genommen, wo ich keine Möglichkeit zum Abstellen finde, darum trinke ich es in einem Zug leer. Max ist beeindruckt und kommentiert es mit „Diese Dörfler…“

Max lässt mich die ganze Nacht nicht los, jetzt hab ich endlich mein Happy End und ich kann in Männer-Armen einschlafen. Seine Hände auf meiner Haut geben mir ein unwiderstehliches Körpergefühl.

Der Tag danach

Am nächsten Morgen habe ich den Kater meines Lebens und wecke Max mit einem Glas Leitungswasser, mieses Frühstück sorry. Total übermüdet und verkatert gehen wir zur Bahn, wo sich vorerst unsere Wege trennen. Ich sag fast nichts und bin recht distanziert, weil immer noch nicht denken kann….die Tatsache dass wir in diesem verrauschten Zustand aus Alkohol und Ekstase einen entscheidenden großen Fehler gemacht haben…

Es folgt ein peinlicher Gang zur Apotheke…. bei der ich mir alle Gesichter der anwesenden Mitarbeiter merke, und vier Arztbesuche mit einem nervenaufreibenden Bluttest. Diese Nacht war für  mich teuer, danach habe ich kein Bock mehr auf „Nächstenliebe“ und auf Männer. Max, der erfahrene aufgeklärte kommt in Erklärungsnot, er würde das sonst nie „ohne“machen. Ich bekomme einen mehrstündigen Aufklärungsvortrag über sämtliche mögliche sexuell übertragbare Krankheiten. Die Welt erscheint mir einmal mehr als eine große Gefahrenquelle. Einige Sachen kann man sich schon einfangen, wenn man nur in einen rostigen Nagel tritt oder auf einer schmutzigen öffentlichen Toilette sitzt. Wenn ich das alles höre, würde ich mich am liebsten einschließen und als Nonne leben wollen, um bloß mit der ganzen bösen und gefährlichen Welt nichts mehr zutun haben zu müssen. Zweisamkeit ist überbewertet.

Mit Freiheit kommt auch Verantwortung

Der ganze Stress verbindet Max und mich. Die hitzigen Gespräche gehen weiter und er steigt in jede lange Diskussion geduldig mit ein, das überrascht mich, ich erwarte dass er irgendwann genervt aussteigt. Zuerst solle ich das Wort „verknallt“ aus meinem Wortschatz streichen, das wäre was für Teenager. Er ist so herablassend, ab und an muss ich mehr Respekt einfordern. Aber er is so herrlich anders als ich, so dass sich mir völlig andere Blickwinkel eröffnen. Als wir uns wiedersehen, hebt er mich bei der Umarmung liebevoll an und muss mich ganz schnell auspacken aus meiner Winterkluft. Wir haben uns zum Anime gucken verabredet. Seine Pläne schienen abzuweichen. Ich zieh das jetzt durch bis zum Abspann, mein Plan wurde kurz vor Ende geduldig weggeküsst… als es anfing zu kribbeln…am Hals, nicht im Bauch. Er unterstellte mir einen Plan gehabt zu haben. Ja klar, solche Pläne gehen bei mir nie auf, pffff. Ich habe mich nicht verliebt, dann gerät man ganz cool in komische Situationen. Der Mann ist nicht gut für mich. Er ist wieder so ein Polygamie-Mensch, das ist gerade „so richtig“ in Berlin und macht mich fertig. Das bringt all meine traditionellen, verstaubten Werte durcheinander… muss ich umdenken? Dazu irgendwann mehr… es gibt viele gute Gründe die dagegen sprechen und nicht jeder ist dafür gemacht. Um es mit Max Worten zu sagen “ Mit Freiheit kommt auch Verantwortung“. Weil er schon soviel Lebenserfahrung hat und sich mit dem ganzen Gefühls-Ding schon als Teenager  eingehend beschäftigt hat, glaubt er mich gut zu kennen. Ich erfülle ein Muster, so jemanden wie mich hätte er schon öfter kennengelernt. Ich solle mir immer wieder vorsagen, wie „special“ ich sei….brrrr wie ich ihn hasse, verdammt… ich will ihn wiedersehen. Ich sehe die Köpfe verwirrter Männer beim Lesen diesen Artikels verständnislos wippen. Leute…. ein Spiel… ihr habt es erfunden… und es is dirty! Aus diesem Gefühl heraus habe ich dieses Bild gemacht… alles gestellt! 😛

dirty
dirty

Wo ich gerade stehe, wo ich hineingeraten bin und was das jetzt ist weiß ich gerade nicht. Ich will es irgendwie auch gar nicht genau wissen und solange da keine Abzweigung ist die mich zu einer Entscheidung zwingt, folge ich dem Fluss und lass mich treiben, weil es sich aktuell nicht mal falsch anfühlt, es fühlt sich gut an und zusammen is man weniger allein und trotzdem kann ich mich weiter als Single fühlen, bin aber frei von dem Gedanken suchen zu müssen.
Die Geschichte war auf jeden Fall gut und sorry dass ich die schmutzigen Details und den melodramatischen Teil mit den Arztbesuchen weggelassen habe. Meine Freundin meinte, ich brauche keine Aufklärungskampagne zu starten, die Stadt wäre zugepflastert mit Plakaten und jeder müsste bestens informiert sein. „Rauchen kann tödlich sein“ schreckt offensichtlich auch nur einen Bruchteil ab, warum sollte also „Sex kann tödlich sein“ abschreckend wirken. Leben ist tödlich. Was ich euch sagen möchte, aus ganzem Herzen, passt auf euch und eure Liebsten auf, bitte!!

 

berauscht, beherrscht Sinnemanie

 

 Musik zum Beitrag
(Empfehlung von Max sich über mein „verknallt“ lustig machend)

Tom Odell – Another Love

„And I wanna kiss you, make you feel alright
I’m just so tired to share my nights
I wanna cry and I wanna love
But all my tears have been used up“