Geld

Grenzen von Verdienst – über Maßlosigkeit, Motivation und Werte

inspiriert  von einem  Instagram -Post:

„Die Frage ist ja auch: Was rechtfertigt wirklich einen Verdienst von 10, 20 50 und 100 Millionen €? Das Geld ist doch grundsätzlich auf dem Rücken derer verdient, die entweder in Leiharbeit oder zu miesen Löhnen arbeiten müssen oder denen gleich gekündigt wird. Genauso tragen die Entscheidungen so hochbezahlter Manager zur Zerstörung und Ausbeutung unseres Planeten mit bei . Die Kosten für die Umweltzerstörung trägt dann (wie immer) die Gesellschaft. Da ist ein so hohe Besteuerung nur mehr als rechtens. Damit können, wenigstens Teile der Schäden die diese Gier angerichtet haben, wieder gut gemacht werden.“

Mensch und Politik heute zu einem Kommentar von

Alexander Jorde bei Markus  Lanz:

„Wenn jemand 100 Millionen Euro im Jahr verdient, dann hat er von 80 Prozent Steuern am Ende immer noch 20 Millionen Euro über. Wenn er sich dann in die Fußgängerzone stellt und fragt: ‚Möchte jemand mit mir tauschen?‘, dann gibt es, glaube ich, keinen, der ‚Nein‘ sagt.“

Habe ich mir Gedanken gemacht:

Zu der Frage, ob Geld  die treibende Kraft und der Motivator für  Ideen und erfolgreiche Projekte ist

Stell Dir mal vor wenn es kein Geld gebe, wäre jegliche Motivation dann verloren? Was ist mit Visionären, welche von einer besseren Welt träumen, in der es weniger Hass und Neid gibt und dafür  Spaß und Freude an der Arbeit, eine klare Vision von dem wie wir leben und arbeiten wollen an erster Stelle stehen.  Stell dir  sinnvolle Projekte für Mensch, Natur, Tier mit echtem Nutzen vor und nicht nur getrieben von der Idee reich zu werden. Diese Visionäre mit Leidenschaft und motiviert von Ideen und Idealen  statt Geld gibt es noch… man findet sie bei B-Corp Unternehmen (bcorporation.net) wie startnext, ecosia, einhorn Kondome Berlin…
Bekannte Milliardäre könnten sich schon lange zur Ruhe gesetzt haben, aber arbeiten noch  an sinnstiftenden Projekten… sie sind nicht mehr getrieben von Geld… denn das Glück durch Geld hat eine Obergrenze. :) 💛 Dazu gibt es Studien… liegt sogar unter 1 Mio. pro Jahr ;)

Haben reiche Menschen   maßlosen Reichtum verdient? Was ist Gerechtigkeit? Gibt es eine Grenze von Verdienst? Warum  werden reiche Menschen und  finanziell erfolgreiche Unternehmer  verachtet und sogar gehasst?

Hier sind nicht mutige, schlaue Gründer gemeint, welche mit harter Arbeit, Sinn, Leidenschaft und Verstand Firmen zum Erfolg geführt haben, sondern es geht um Superreiche, bei denen die Einkommensgrenze erreicht ist und die dann schon gar nicht mehr wissen wohin mit dem Geld und es dann aus Spaß auch mal direkt ins Lagerfeuer schmeißen (wenn man Lebensgeschichten von Börsen-Profis verfolgt, wie  sie z.B. im Film “ The Wolf of Wall Street“ erzählt wird), aber an Lohnkosten und anderen Kosten sparen, billig produzieren und arbeiten lassen, aber selbst an Dekadenz nicht zu überbieten sind… zu welchem Preis?! Neid, Hass, Reich-Arm-Schere spaltet die Welt… auf der einen Seite Gold, Yachten, Sekt und umweltschädlicher Konsum, Machtspiele, Drogenrausch, Höhenflüge und Realitätsverlust… und auf der anderen, ebenso hart arbeitenden Seite , Hunger und Elend. Ein Unternehmen ohne Team funktioniert nicht, ein Karren ohne Räder und Ware nützt nichts wenn davor ein schlauer starker Gaul steht, der auch gefüttert und gewaschen werden will und muss. Es geht um Gerechtigkeit und eine Obergrenze an „Reichtum“ der noch sinnvoll und vertretbar ist. 100 Millionen pro Jahr hat niemand verdient und braucht auch niemand… man braucht es schlichtweg nicht, krankhafte Geldanhäufung, die ich selbst schon beobachten konnte… Ich denke hier muss man differenzieren. Welche die den Karren ziehen greift hier niemand an… es gibt auch verantwortungsvolle Unternehmen, welche ihre „Macht“ gut nutzen und ihr Team dahinter zu schätzen wissen und sich eben nicht als bedeutungsvoller sehen, weil sie wissen dass sie auch nur ein Rad ihm laufenden System sind… auch wenn sie ein großes Rad sein mögen… sind sie immernoch nur ein Rad. 💛 Menschen in der Pflege haben meiner Meinung mehr verdient… und sind ebenso starke Pferde, die schwere Karren ziehen…aber eben nicht in der „Geld-Maschinerie-Branche“, sondern im Non-Profit-Bereich…

Ideen  von B-Corp-zertifizierten Unternehmen,  transparente Unternehmensführung mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit sowie Bemühungen für ein bedingungsloses Grundeinkommen beweisen, dass Geld  und Anhäufung von Reichtum  nicht einziger Sinn und Indikator für Glück und Erfolg sind.

Die Hasskommentare   als Reaktion auf den Aktivismus um Greta Thunberg  zeigen u.a. auch:

„dass Ihre Grundaussage von einigen im Establishment gefürchtet wird, sie tun alles, sie zu diskreditieren und viele fallen darauf herein, diejenigen, die sie deswegen als Marionette bezeichnen sind doch eigentlich selbst die Marionetten, die am Seil der Fake-News-Verbreiter zappeln.“

(Mensch und Politik heute auf facebook  am 3.3.2019)

“As America’s largest B Corp Bank, we are on a mission to support those who support others, to invest in progressive and impactful causes, to seek true financial opportunity for all and ultimately, do the most good for the most people.”

Zitat von: Financial Services
New York City, New York
Certified since: January 2017
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